{"id":74,"date":"2021-05-12T08:20:12","date_gmt":"2021-05-12T08:20:12","guid":{"rendered":"https:\/\/planet-bochum.de\/?page_id=74"},"modified":"2021-09-22T11:51:35","modified_gmt":"2021-09-22T11:51:35","slug":"about","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/planet-bochum.de\/index.php\/about\/","title":{"rendered":"ABOUT"},"content":{"rendered":"[vc_row full_width=&#8220;stretch_row_content_no_spaces&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;329&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8220;stretch_row_content_no_spaces&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1624279133045{padding-top: 60px !important;padding-left: 20px !important;}&#8220;][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1624281075433{padding-right: 20px !important;}&#8220;][vc_column_text]\r\n<h2>Der Klang des Planeten<\/h2>\r\nDie musikalische Ausrichtung im Planet war anfangs lose an den Quasi-Vorg\u00e4nger <a href=\"http:\/\/logoclub-bochum.de\/\">LOGO CLUB<\/a> angelehnt, vereinfacht also erstmal Indie-Rock und Hiphop.\r\nSamstags dominierte der Alternative-Rock von Ralf Odermann, freitags sollten Hiphop und Soul, die im Logo noch auf dem zweiten Floor gelaufen waren, einen eigenen Tag bekommen, aufgelegt von Ingo S\u00e4nger und DJ Olski. Schon nach wenigen Wochenenden zeigte sich, dass der Planet-Floor daf\u00fcr eine Nummer zu gro\u00df war.\r\nNeuer DJ war Steffen Irlinger, dessen Programm sehr nahe an Odermanns Sound war. Der Freitag lief jetzt OK,\u00a0 konnte aber noch immer nicht die erw\u00fcnschten Menschenmassen generieren.\u00a0 Also: all change!\r\nFortan sollte Techno mit DJ Dennis Siemion und wechselnden Gast DJs den gro\u00dfen Floor beschallen. Resultat: Bombe! Ein halbes Jahr sp\u00e4ter entdeckte Ralf Odermann seine Liebe zum Techno, gab\u00a0 seinen angestammten Sound auf und wechselte auf den Freitag zu den geraden Beats. Seinen Platz am Samstag \u00fcbernahm Christian Vorbau.\r\nDamit hatte der Planet endlich \u2018seinen\u2019 Sound gefunden.[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1632150801333{padding-top: 80px !important;}&#8220;]\r\n<h3>Samstags: Harte Zeiten<\/h3>\r\n<h4>Indie\/Alternative<\/h4>\r\n<figure id=\"attachment_148\" aria-describedby=\"caption-attachment-148\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-148 size-large\" src=\"https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/edtj-1024x726.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/edtj-1024x726.jpg 1024w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/edtj-300x213.jpg 300w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/edtj-768x545.jpg 768w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/edtj-1536x1089.jpg 1536w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/edtj-2048x1452.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-148\" class=\"wp-caption-text\">Christian Vorbau bei der Arbeit<\/figcaption><\/figure>\r\n\r\nAm Samstagabend war der Planet seinem Quasi-Vorg\u00e4nger Logo am \u00e4hnlichsten.\r\nIndie- und Alternative-Rock, bevorzugt mit krachenden Gitarren und und schlecht gelaunten S\u00e4ngern, aufgelockert mit aktuellen Hiphoptracks.\r\nNach Ralf Odermanns Abschied zu den geraden Beats gab sein Nachfolger Christian Vorbau dem Samstagssound einen ordentlichen Schubser\u00a0 in Richtung Hardcore, spielte eine wilde Mischung aus Metalcore,\u00a0 Emo, Hiphop und Drum\u2019n\u2019Bass.\u00a0 Allerdings waren auch Indie-Hymnen wie Becks \u201eLoser\u201c oder Radioheads \u201eCreep\u201c gro\u00dfe Planet-Hits.[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1632149608815{padding-top: 80px !important;}&#8220;]\r\n<h4>Der Klang der Familie\r\nTechno\/House<\/h4>\r\nDer Planet war einer der ersten Clubs im Ruhrgebiet und definitiv der erste in\r\n\r\nBochum,\u00a0 der Techno und House im gro\u00dfen Stil und mit\u00a0 hohen Anspruch durchzog. Das DJ-Booking war aussergew\u00f6hnlich und konnte auch mit den Clubs in den Hochburgen des neuen Sounds gut mithalten. Beinahe jede Woche gaben sich die Heavyweights des Genres im Club an der Kortumstra\u00dfe die Klinke in die Hand: Hell, Derrick May, Jeff Mills, Dr Motte, Sven V\u00e4th, Juan Atkins sind Namen, die auch heute noch jedem gel\u00e4ufig sind, der sich jemals auch nur am Rande f\u00fcr elektronische Musik interessiert hat. Eine Liste der wichtigsten Gast DJs gibt\u2019s<a href=\"https:\/\/planet-bochum.de\/index.php\/stuff\/\"> hier<\/a>.\r\nDer gute Ruf, den sich der Club dadurch erspielte, zahlte sich auch f\u00fcr die Planet-Residents aus und sie wurden immer \u00f6fter deutschlandweit gebucht. Ralf Odermann etwa spielte u.a. im Ultraschall(M) und im Tresor(B).\r\nAuf dem zweiten Floor legten dann freitags Tobias Koth und Krischan Wesenberg House auf. Disco Grooves, hymnische Melodien und Soul Divas waren in Zeiten von Trance, Acid und Detroit-Techno f\u00fcr viele eine willkommene Alternative.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;103&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1632311398511{padding-top: 80px !important;padding-left: 20px !important;}&#8220;]\r\n<h3>The Funkaddicted People<\/h3>\r\n<h4>Rare Grooves &amp; Big Beats<\/h4>\r\n<a href=\"https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/kuz-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-169\" src=\"https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/kuz-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/kuz-200x300.jpg 200w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/kuz-682x1024.jpg 682w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/kuz-768x1152.jpg 768w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/kuz-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/kuz-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/planet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/kuz-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Der kleine Club am Samstag war das Hoheitsgebiet der \u201eFunkaddicted People\u201c, ein DJ-Trio aus Phillip Horstmann, Andreas M\u00fcller und Martin Horst (Bild rechts).\r\nDer zweite Floor, urspr\u00fcnglich gar nicht zum Tanzen, sondern als reine Bar konzipiert, bekam irgendwann eine Musikanlage verpasst, damit dort der sp\u00e4tere Kern der Hiphop-Band RAG Rap und Ragga auflegen konnte. Aber mit dem Hiphop war das halt so\u2019n Ding im Planet \u2013 es lief nie wirklich gut. Also musste eine andere L\u00f6sung her, und da waren diese Stammg\u00e4ste, die schon \u00f6fters mal Privatparties veranstaltet hatten, auf denen es immer richtig gut abging. Die Funkaddicted People waren geboren und das 2nd Floor Problem gel\u00f6st.\r\nDer Sound des Trios war eine freshe Mixtur aus 70s-Funk, Soul, Dancefloor Jazz und allem anderen,\u00a0 zu dem man funky den Booty shaken konnte, Bochums eigener kleiner Mojo-Club. Meist war der kleine Raum so voll und sweaty, dass das Wasser von der Decke tropfte.\r\nAls 1997 Ralf Odermann aus dem Planet ausstieg, gingen auch die Funkaddicted. Christian Vorbau, der nun f\u00fcr das Planet-Programm zust\u00e4ndig war, wollte ihren Sound in sein Programm mitaufnehmen und so gab es keinen Platz mehr f\u00fcr das Trio.\r\nAn ihre Stelle r\u00fcckte ein junger Mann namens DJ Haus, der sich urspr\u00fcnglich mit einem Mixtape als Easy Listening DJ f\u00fcr die Bar im ersten Stock beworben hatte.[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1632149304479{padding-left: 20px !important;}&#8220;][\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;464&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;right&#8220; onclick=&#8220;link_image&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1632311491162{padding-left: 20px !important;}&#8220;]\r\n<h3>Milliway&#8217;s<\/h3>\r\nIn Douglas Adams&#8216; &#8222;Per Anhalter durch die Gaklaxis&#8220; taucht sie als Milliway&#8217;s -die Bar am Ende des Universums &#8211; auf.\u00a0 Bei uns war sie die Bar am Ende des Planeten, im ersten Stock n\u00e4mlich.\r\n\r\nHier konnte man einen Moment chillen, wenn es auf den unteren Floors hoch herging, hier konnte man den Abend stilvoll mit einem Cocktail einl\u00e4uten. Aber besser nicht mit dem Pangalaktischen Donnergurgler, denn nach einem solchen konnte der Abend schon so gut wie vorbei sein.\r\n\r\nUrspr\u00fcnglich war dort oben gar nichts geplant, aber wenn man sich diesen Abstellraum nur lange genug ansah&#8230; hier ein Tresen, dort ein paar Toiletten, da dr\u00fcben k\u00f6nnten St\u00fchle und Tische stehen&#8230;. letztendlich wurde daraus ein solch sch\u00f6ner Ort, dass das Magazin Elle Decoration das Milliway&#8217;s zu den &#8222;25 besten Designerbars weltweit&#8220; z\u00e4hlte.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row]","protected":false},"excerpt":{"rendered":"[vc_row full_width=&#8220;stretch_row_content_no_spaces&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;329&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8220;stretch_row_content_no_spaces&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1624279133045{padding-top: 60px !important;padding-left: 20px !important;}&#8220;][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1624281075433{padding-right: 20px !important;}&#8220;][vc_column_text] Der Klang des Planeten Die musikalische Ausrichtung im Planet war anfangs lose an den Quasi-Vorg\u00e4nger LOGO CLUB angelehnt, vereinfacht also erstmal Indie-Rock und Hiphop. 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